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W Wind

 

 

Windenergie,  die ideale Ergänzung zur Sonnenenergie

 

 

 

 Ob Sonnenschein oder Sturm, erneuerbare Energie lässt sich fast immer produzieren. Das gibt Strom, den man mit gutem Gewissen konsumieren kann.

 

Die Windmühlen - Der saubere Dreh

Wind ist eine natürliche, einheimische und unerschöpfliche Energiequelle. Windturbinen verwandeln Naturkraft in sauberen Strom:

AKWind k   ohne Luftschadstoffe
 AKWind k  ohne CO2
 AKWind k  ohne Grossrisiken
 AKWind k  ohne Problemabfälle

Der Platzbedarf der Anlagen ist minimal, die Energiebilanz vom Besten, bei vergleichsweise tiefen Kosten und einer zuverlässigen Technik. Setzen auch Sie auf Windenergie, fragen Sie Ihren Elektrizitätsversorger respektive andere Windstrom-Anbieter!

Weltweit immer mehr
Der Anteil der Windenergie an der Stromversorgung nimmt weltweit ständig zu. Viele Staaten unterstützen die Einwicklung dieser Energieform, geht es doch um die Unabhängigkeit von nicht erneuerbaren Energieträgern. Die Wachstumsraten in der Windenergie sind weltweit sehr hoch. In Dänemark beträgt der Anteil des Windstroms mehr als ein Drittel. Gut 8 % des Strombedarfs werden derzeit in Europa mit Wind gedeckt (2013). Bis 2020 könnten nahezu 15 % des Strombedarfs mit Windenergie in Europa gedeckt werden.

Ein Land mit Potenzial
Die Schweizer Winde wehen am stärksten auf den Höhen von Jura und Voralpen, in den Alpentälern und auf Alpenpässen. Windstrom hat auch in der Schweiz viel Potenzial: Aktuelle Planungen zeigen, dass einige Kantone gut einen Fünftel ihres Strombedarfs mit Windenergie decken können. Ab 2020 könnten knapp 3.5 % des heutigen Strombedarfs erzeugt werden (aktuell sind es 0.15%).
Langfristig könnten es rund 10 % des landesweiten Stromverbrauchs sein. Dies im Einklang mit zentralen Nachhaltigkeitskriterien und unter Berücksichtigung von national bedeutenden Schutzgebieten. Bedingung ist der gemeinsame Wille von Kantonen, Gemeinden und der lokalen Bevölkerung.

Schweiz konkret
Erst ein kleiner Teil des heimischen Potenzials wird genutzt. Der älteste und grösste Windpark steht auf dem Mont-Crosin. Der Touristenmagnet lockt jährlich 50'000 Besucher/-innen in den Berner Jura. Einige Anlagenstandorte, z.B. Collonges, Charrat und Martigny (VS), können sich betreffend des Ertrages mit Küstengebieten Norddeutschlands messen. Eine Pionierrolle spielt die Schweiz bei der Gewinnung von Windstrom in kaltem Klima: Der höchste Windpark Europas steht auf 2332 m ü.M. am Gütsch ob Andermatt (UR). Die Windenergieprojekte in Planung lassen eine Verzehnfachung der Schweizer Windproduktion bis 2020 erwarten.

Windberg

Bund will Windstrom
Verknappung fossiler Energieträger, atomare Risiken, Klimawandel und Auslandabhängigkeit sind Herausforderungen für die Energieversorgung von morgen. Der Bund begegnet diesen Herausforderungen mit dem Programm EnergieSchweiz, das Energieeffizienz und erneuerbare Energien fördert. So auch die Produktion von Windstrom.

Suisse Eole: kompetente Förderung
Suisse Eole ist die Vereinigung zur Förderung der Windenergie in der Schweiz. 1998 gegründet, hat sie zum Ziel, die Rahmenbedingungen für Windenergie in der Schweiz zu verbessern, die Projektqualität sicherzustellen und Informationen zu den Chancen der Windenergienutzung zu vermitteln. Mandatiert vom Bundesamt für Energie, arbeitet der Verband mit Planungsbehörden und Umweltämtern zusammen und pflegt den Dialog mit Umweltorganisationen wie WWF und Pro Natura. Das Anliegen von Suisse Eole ist, das Windenergiepotenzial gemeinsam mit Bevölkerung, Gemeinden und Kantonen koordiniert und gleichzeitig zügig zu nutzen. 

• 2000: Start des Programms EnergieSchweiz
Im Jahr 2000 wurden in der Schweiz 3.5 GWh Windstrom produziert. Eine GWh sind 1 Million kWh. Das Programm EnergieSchweiz des Bundesamts für Energie, das in diesem Jahr startete, hatte zum Ziel, die  Windstromproduktion zu verzwanzigfachen.
• 2010: Ziel erreicht
Mit den im Oktober 2009 installierten Anlagen von St. Brais, den acht zusätzlichen Turbinen auf dem Mont Crosin und weiteren Zubauten im Jahr 2010 wird das Ziel des Programms EnergieSchweiz von 50 – 100 GWh Windstromproduktion pro Jahr erreicht.
• Zeithorizont 2020: 2 TWh Windstrom proJahr
Mit den heute teilweise weit fortgeschrittenen Windparkprojekten werden als Zwischenziel bis 2020 zwei TWh angepeilt (das sind 2000 GWh). In 50 bis 60 Windparks mit je sechs bis acht Anlagen können ab 2020 zwei TWh Windstrom oder knapp 3.5 % des heutigen Strombedarfs erzeugt werden.
• Zeithorizont 2035: 6 TWh Windstrom pro Jahr möglich
Um das Zubauziel 2035 zu erreichen, sind rund 120 Windparks mit fünf bis zehn Turbinen erforderlich. Zum Vergleich: Das deutsche Bundesland Rheinland Pfalz ist halb so gross wie die Schweiz und zählt heute ca. 1200 Windenergieanlagen – bei leicht höherer Bevölkerungsdichte. Bisherige Berechnungen der Schweizer Windenergiepotenziale beruhen auf überholten Annahmen. Der technische Trend für Windenergie heisst: Effizienzsteigerung dank speziell für mittelstark bewindete Binnenregionen entwickelten Windenergieanlagen V. Mit wesentlich längeren Rotorflügeln ernten diese den Wind optimal, ragen jedoch  nur geringfügig und von Auge kaum wahrnehmbar über die heutige Standardgesamthöhe von 150 m hinaus.

 Thomas Schwager
Thomas Schwager, St.Gallen
Präsident Grüne SG

 

 

"Grünen Rückenwind für die Windenergie"