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Ein X für ein U vormachen lassen wir uns nicht!

 

 

 

 

Noch immer bekennen sich viele Politiker und Industrievertreter nicht wirklich zur Energiewende. Einige ziehen sich gerne ein grünes Mäntelchen an und brüsten sich mit ihren Sonnenkollektoren und dem Elektroauto. Nachhaltige Änderungen in der Energiepolitik sehen jedoch anders aus.

 

 11.03.2015 -   4. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe

Wahlversprechen halten – AKW abschalten

LamgenaseAnlässlich des vierten Jahrestages der Fukushima-Katastrophe hat die Grüne Fraktion heute alle Parteien aufgefordert, ihr Wahlversprechen von 2011 einzulösen. Damals stimmte eine Mehrheit der heutigen Parlamentsmitglieder für den Atomausstieg bis spätestens 2034. 55 NationalrätInnen der Parteien FDP, SVP, CVP und BDP haben dieses Wahlversprechen inzwischen gebrochen. Eine Mehrheit des Parlaments hat 2011 den Atomausstieg mit befristeten Laufzeiten für alle bestehenden AKW versprochen. Die Grünen fordern, dass diese Mehrheit zu ihrem Wort steht. Die Legislatur dauert noch bis Herbst, dem Parlament bleiben somit nur wenige Monate, seine Wahlversprechen einzulösen.

Mehr als ein Viertel der Nationalratsmitglieder hat sein Wahlversprechen letzten Dezember bei der Beratung der Energiestrategie 2050 und der Atomausstiegsinitiative allerdings gebrochen. Die beiden Abstimmungen, die dem Atomausstieg bis 2034 am nächsten kommen, haben sie abgelehnt.

So haben die St.Galler Nationalräte abgestimmt:

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Bundesrat und Parlament mussten nach dem 11. März 2011 eingestehen: Auch in technisch hochentwickelten Industrieländern sind Atomkraftwerke ein tödliches Risiko für unsere und die kommenden Generationen. Heute, vier Jahre später, sind immer noch alle fünf Schweizer AKW am Netz – darunter das weltweit älteste AKW Beznau I sowie das Uralt-AKW Mühleberg,das mit dem Unfallreaktorblock 1 in Fukushima praktisch baugleich ist. 

 

 Platz für Foto "Noch zu haben"
Max Mustermann, Musterstadt
Grüne SG

 

"55 NationalrätInnen der Parteien FDP, SVP, CVP, und BDP haben das Wahlversprechen nach Fukushima für die Energiewende inzwischen gebrochen."