K1K KEV

 

KEV, die Kostendeckende Einspeisevergütung

 

 

 

 

KEV für alle erneuerbaren Energien als wichtiges Instrument zum Anschub lokaler Kleinanlagen von Privaten. Grössere Anlagen sollten heute schon kostendeckend produzieren können. Der Strompreis wird etwas höher, mit verbesserter Effizienz werden die Gesamtkosten jedoch nicht steigen.

Was ist die KEV?

Die Kostendeckende Einspeisevergütung ist ein Instrument des Bundes, das zur Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien eingesetzt wird. Die KEV kann für die Stromerzeugung mit folgenden Technologien beantragt werden: Wasserkraft, Photovoltaik, Windenergie, Geothermie, und Biomasse.

Finanziert wird die KEV durch eine Abgabe, bezahlt von den Stromkonsumenten.
2015 beträgt diese Abgabe 1.0 Rappen pro Kilowattstunde. Die so eingenommenen Mittel ermöglichen es, den, durch erneuerbare Energien erzeugten Strom, zum kostendeckenden Preis aufzukaufen.

Das Unterstützungsprogramm für neue erneuerbare Energien war sehr erfolgreich. Deshalb musste das Bundesamt für Energie eine Warteliste erstellen. Ende Dezember 2014 befanden sich 36‘000 Anlagen auf der Warteliste, davon sind 35‘000 (1‘900 MW) Photovoltaik-Anlagen.

Im Rahmen der Energiepolitik 2050 prüft das Parlament zurzeit die Möglichkeit, die Abgabe zur Finanzierung der KEV zu erhöhen. Damit stünden mehr Finanzmittel zur Verfügung damit die zahlreichen Vorhaben auf der Warteliste auch realisiert werden können und entsprechend vergütet werden.

Die nationale Netzgesellschaft Swissgrid wurde vom Bundesamt für Energie mit der Zuteilung der KEV und der Registrierung der Projekte auf der Warteliste betraut.

Weiterführende Hinweise und Links:

Grüne Positionen zur Energiepolitik

aktuelle Information über KEV, Wartelisten (BfE)

 

Eva Noger
Eva Noger, Wil
Grüne SG

 

 

"Wenn wir die Energiewende wirklich wollen,
müssen wir die KEV so gestalten,
dass sie wirksam ist.
"