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N Nachhaltiger stromNachhaltiger Strommarkt ist wichtiger als Liberalisierung

 

 

 

Die künftige Liberalisierung des Strommarkts birgt die Gefahr, dass mit dreckigem Kohlestrom Dumpingangebote lanciert werden. Der Strommarkt darf erst liberalisiert werden, wenn er auf nachhaltige und ökologische Stromproduktion ausgerichtet ist.

Der Liberalisierungstrend ist nicht aufzuhalten, die volle Liberalisierung des Strommarktes ist dabei keine Ausnahme. Für das Gelingen der Energiewende sind jedoch flankierende Massnahmen nötig, damit insbesondere der Ausbau der einheimischen erneuerbaren Energien nicht gebremst wird. Die vollständige Strommarktöffnung kann zu mehr Handel und weniger Transparenz führen. Ohne flankierende Massnahmen führt beides zu einer Verschlechterung der Umweltqualität der Stromproduktion und des Stromkonsums.
KohlekraftMassnahmen:
Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) gilt es als System aufrecht zu erhalten und auszubauen. Insbesondere soll der Deckel aufgehoben werden. Weitere Anreize zum Ausbau der erneuerbaren Energien in der Schweiz sind parallel sinnvoll einzusetzen.
Zudem soll Dreckstrom (aus AKW und fossilen Quellen) aus dem In- und Ausland mit einer Abgabe belastet werden. Die Höhe dieser Abgabe hat sich an der Höhe der externen Kosten dieser Technologien zu bemessen. Eine Bevorzugung von sauberem Strom im grenzüberschreitenden Netz‐Engpassmanagement rundet diese Massnahme ab.

 

Weiterführende Hinweise und Links:

Schweizerische Energeistiftung

 

 

Basil Oberholzer
Basil Oberholzer, St.Gallen
Junge Grüne SG

 

"Solange die fossilen Energieträger und die Atomenergie versteckt subventioniert werden, droht die Strommarkt-Liberalisierung den ökologischen Umbau der Energieversorgung zu behindern."