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Solarpanael

 

 

Photovoltaik: Mit 10 m2 pro Person wird der Haushaltbedarf gedeckt

 

 

 

Die Zukunft ist solar und bezahlbar! Solarpanels sind geräuschlos, wartungsarm, CO2-frei und benötigen kein Endlager.

Mit Photovoltaik-Modulen und Sonnenlicht produzieren wir Strom!

Herstellung:
Ein Photovoltaik-Modul besteht aus mehreren Photozellen, die elektrisch verbunden sind und in einem Aluminium-Rahmen mit Glasscheibe montiert sind.
Die Photozellen werden aus Silizium hergestellt, das zweithäufigste Element, das in der Erdkruste vorkommt.

Graue Energie:
Ein Photovoltaik(PV)-Modul muss ca. 1.5 bis 3 Jahre (Süd- oder Nord-Europa) arbeiten, um so viel Energie zu erzeugen, wie für die Herstellung nötig war.

Entsorgung:
Die Entsorgung der PV-Module ist glücklicherweise nicht so gefährlich und nicht so umweltbelastend wie die Entsorgung von ganzen Atomkraftwerken.
(siehe auch Recycling und Entsorgung von Solarpanels, Schweizer Parlament)

Stromproduktion:
Der Strom der gerade produziert wird, kann „als Strom“ nur in Batterien gespeichert werden oder direkt verbraucht werden. Das heisst die Stromverbraucher, wie Waschmaschine, Herd, Licht, Fabrikmotoren, müssten mehrheitlich bei starker Sonneneinstrahlung genutzt werden können. Oder – der zuviel produzierte PV-Strom muss in eine andere Speicherart gewandelt werden (z.B. mit Pumpen Stauseen wieder füllen oder Strom in Gas "umwandeln" (Power-to-Gas)). Somit kann die Energie vom Speicher zu einer anderen Zeit (Nacht, Winter) genutzt werden.
(siehe auch Power-to-Gas, Institut für Energietechnik, Rapperswil)

Preisentwicklung:
Die Modulpreise sind in den letzten Jahren stark gesunken, getrieben durch technologische Entwicklungen, Normalisierung des Solarsiliziumpreises und Konkurrenzdruck bei den Herstellern. Die Marktankurbelung durch Einspeisevergütung in Deutschland, Italien und einigen weiteren Staaten hat einen drastischen Kostenrückgang (zwischen 2000 und 2013) verursacht.

tabelle solar

 (Auszug aus Modulpreise, Wikipedia)

Stromnetz:
Das öffentliche Stromnetz wird in dem Sinn benötigt, dass der PV-produzierte Strom auch „am richtigen Ort“ genutzt werden kann, oder, wie oben beschrieben, in anderer Form gespeichert werden kann.

Regionalität:
Aktuell sind Überlegungen im Gange, dass der PV-Strom auch regional (im eigenen Haus) genutzt werden soll.
Das heisst, der PV-Strom Produzent soll den eigenen Stromverbrauch zuerst mit den produzierten PV-Strom decken, und den „überschüssigen“ Strom ins Netz speisen.
Somit gibt es auf der einen Seite etwas mehr Administration, und auf der anderen Seite müssen zum Beispiel die Stromnetze nicht grossflächig verstärkt werden.

Übrigens: die Herstellung der PV-Module belastet die Umwelt auch mit CO2 (je nach Mix des elektrischen Stroms der dafür verwendet wurde, zwischen praktisch 0g CO2 pro kWh (wenn mit Solarstrom hergestellt) und beinahe 1kg CO2 pro kWh (=Produktion in China mit viel Kohlestrom). Immerhin nach spätestens 3 Jahren hört die CO2 Belastung auf (siehe Graue Energie oben), und dann produziert eine PV-Anlage nochmals beinahe 20 Jahre CO2-freien Strom.

Weiterführende Hinweise und links:

Solarmodul (Photovoltaik-Modul)

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

 

 

Marco Faeh
Marco Fäh, Kaltbrunn
Grüne SG

 

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